• Entwicklung & Engineering von POMA Systems
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POMA Systems

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen viele verborgene Schritte

Projektierung

Unsere Kunden treten mit klaren Aufgabenstellungen und Wünschen an uns heran: Optimierung oder Neukonzeption einer Lackieranlage. Mit unserem Know-how, großer Erfahrung und hoher Entwicklungskompetenz machen wir die Ergebnisse unserer Arbeit in der Lackierautomation letztendlich vorhersagbar.

Unser Streben nach Perfektion lässt uns dabei aber nicht an Erreichtem kleben.

Unsere Ziele sind:
  • Optimierung von Produktionstechnik und Qualität
  • Kostensenkung und Werterhalt durch verfahrenstechnische Beratung
  • Qualitätssicherung
  • Tests und Entwicklung im hauseigenen Technikum und Lacklabor
 
Die Aufgabe
  • Vor Jahren errichtete Anlagen entsprechen selten dem aktuellen Stand der Technik. Details sind nicht zufriedenstellend gelöst und die Gesamtsysteme arbeiten suboptimal. Was kann man besser machen?
  • Ein Kunde plant eine Neuanlage. Eine Versuchsanlage soll errichtet werden. Ein Technikum ist auszustatten. Was ist zu berücksichtigen?

 

1. Die Kriterien der Ist-Analyse

Ideen, Alternativen, Technologie, Kosten, Machbarkeit
Wirtschaftlichkeit
  • Ermittlung des Lösemittelverbrauchs
  • Ermittlung von Farbverlusten
  • Ermittlung der Spülzeiten
Systemtechnik
  • Farbversorgungstechnik
  • Farbwechseltechnik
  • Farbdosiertechnik

Neben rein technischen Gesichtspunkten und der Wirtschaftlichkeit zählen heute insbesondere auch der Schutz von Umwelt und Gesundheit zu den verfahrenstechnischen Zielsetzungen in der Lackierautomation. Faktoren wie die Produktqualität oder die Qualitätssicherung können entscheidend sein. Dazu gilt es gesetzliche Bestimmungen und Richtlinien einzuhalten. Die Ingenieure und Techniker von POMA Systems helfen Ihnen mit ihrem Wissen und großer Erfahrung, geeignete Lösungswege zu beschreiten.

 

2. Beratung und Prozessoptimierung

Beratung kommt nicht von raten

Bei Anlagen für die Lackapplikation reden wir vom Sondermaschinenbau. Also in der Regel von einer Sonderlösung und nicht von einem Massenprodukt. Dass ein solches Produkt besonders beratungsintensiv ist, liegt auf der Hand. Als Projektpartner verfügen wir über viel Erfahrung und ein umfangreiches Repertoire von Lösungsstrategien. Dies befähigt uns, kompetent und herstellerneutral zu beraten - und täglich kommt mit jeder Herausforderung neues Know-how dazu.

Unsere Beratungsleistungen umfassen
  • Projektmanagement
  • Lasten- und Pflichtenhefte
  • Projektbegleitung in allen Projektphasen
  • Qualitätsmanagement
  • Schulung
Planung, Entwicklung, Konstruktion und Realisation von
  • Lackierautomation
  • Grundlegende Neukonzeption
  • Optimierung und Erweiterung bestehender Anlagen
  • Systemintegration von Robotik
Fertigungstechnik
  • Sonderanfertigungen und Produktoptimierung
  • Prototypenbau
  • Einzelfertigung und Kleinserie

 

3. Projektmanagement

Jetzt geht's ans Eingemachte

Die Firma POMA Systems baut bei der Realisation auf das eigene modulare Konzept mit standardisierten Produkten. Dennoch bleibt die Lackierautomation ein Puzzlespiel mit vielen Tücken im Detail, denn die Lackapplikation ist angewandte Lackchemie plus Technik. Enorme Akribie ist gefordert, um eine Lackieranlage, von der Systemauswahl über ihre Montage, Inbetriebnahme, Schulung, Wartung und Optimierung, an die eigenen und die vom Kunden definierten hohen Qualitätsforderungen anzupassen.

Die Firma POMA Systems bildet für die Aufgabenstellungen in der Lackierautomation eine synergetische Einheit: Erfahrungen im Sondermaschinenbau plus Spezialisierung auf die Lackapplikation. In der Projektbegleitung schöpfen wir aus unseren Kompetenzbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Informatik, Fertigungstechnik und Lackapplikation.

 

4. Entwicklung und Konstruktion

Auftritt Techniker und Ingenieure

Die Planung, Entwicklung und Konstruktion einer Lackieranlage bzw. komplexer Komponenten bedarf klarer Vorgaben. Nicht selten entstehen die notwendigen Pflichtenhefte erst durch die ausgiebige Kommunikation mit dem Kunden bzw. lichten sich die Nebel über den Detailanforderungen eines Projekts während der Arbeit daran. Neben den technischen Gesichtspunkten eines Projekts verlieren unsere Ingenieure und Techniker dabei nie die relevanten gesetzlichen Bestimmungen bzw. Richtlinien und Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie Qualitätssicherung aus den Augen. Und erst durch die Umsetzung von Aussagen zur Produktqualität werden wir und letztendlich auch unsere Kunden glaubwürdig. Daher ist eine kontinuierliche Kommunikation mit unseren Auftraggebern in den diversen Phasen des Projekts immens wichtig.

Auf die Auftragserteilung folgen dann alle nachfolgenden Projektschritte. Diese sind Planung, Abstimmung der Entwicklungsdetails, mechanische Konstruktion, E-Technik, Beschaffung, Fertigung sowie Montage und Inbetriebnahme. Erst danach sehen wir ein Projekt als abgeschlossen an.   

 

5. Verfahrenstechnik

Lackapplikation und Steuerungstechnik

Die Steuerungstechnik ist Herzstück und Logikzentrum jeder Lackapplikation. Das Technikum ist daher mit einer hardwareunabhängigen Testumgebung für die Entwicklung von Applikationssteuerungen ausgestattet.

Die Verfahrenstechnik - Richtlinienkonformität und Wirtschaftlichkeit
  • Prozessoptimierung
  • Reduzierung des Lösemittelverbrauchs
  • Reduzierung von Farbverlusten
  • Beschleunigung von Spülzeiten
  • Beschleunigung von Farbwechselzeiten
  • Berücksichtigung von Emissionsvorschriften

 

6. Realisation

Technologie im Härtetest - Produktentwicklung und Kundendemonstration

Unsere Kunden haben Zugriff auf ein modernes Technikum. In dieser Testumgebung wird ausgiebig getestet, was später zum Einsatz kommen soll. Weiterhin kann den Kunden eine Vielzahl von praktischen Anwendungen der POMA Systems Produkte vorgeführt werden. Das Technikum verfügt über mehrere Teaching-Boxes für Lackierroboter und Testaufbauten. Unmittelbar daran angeschlossen ist ein Lacklabor mit einer variablen Entwicklungs- und Demonstrationsanlage für Mehrkomponententechnik. Als Testroboter dienen Roboter bekannter OEMs wie zum Beispiel ABB und FANUC.

Die Versuchsanlage ist für den Robotikbetrieb (Mengensteuerung) und manuelle Anwendungen (Druckregelung) ausgelegt. Die Steuerungstechnik ist eine Eigenentwicklung von POMA Systems unter Verwendung der SIMATIC S7 und erlaubt den Einsatz von 1-K-, 2-K- und 3-K-Applikationen. Hier werden Lackapplikationen getestet und Komplettsysteme für unsere Kunden konfiguriert.

 

7. Technikum und Schulung

Man lernt nie aus

Diese Aussage gilt uneingeschränkt für jeden Arbeitsbereich. Zur Bedienung unserer komplexen Lackieranlagen sind Schulungen unerlässlich. Denn um unsere Anlagen fachgerecht und sicher bedienen zu können, bedarf es einigen Wissens über die Funktionalität, die Mechanik und die Steuerung. Die Schulungen sind zielgruppenspezifisch konzipiert und umfassen neben Basis- auch spezielles, tief gehendes Expertenwissen. Dazu gehören elementare Dinge wie die täglichen Handgriffe bei der Maschinenbedienung, die Bedienung der Anwenderprogramme mit allen Menüoberflächen und Datenstrukturen, aber auch alle notwendigen Sicherheitsaspekte. Darüber hinaus behandeln wir zahlreiche Detailfragen der Lackapplikation sowie der Reinigung und Wartung. Im Detail kann der Fokus zum Beispiel auf den Hauptverschleißpunkten oder der Ventilproblematik liegen sowie auf der Erhöhung ihrer Lebenserwartung durch richtigen Einbau und Wartung bei den Zahnraddosierpumpen.

Wir bieten praxisorientierte Schulungen an für
  • Bedienpersonal
  • Wartungspersonal
  • Ingenieure
  • Techniker

 

8. Qualitätsmanagement

Mensch, Umwelt und Auswirkungsanalysen

Entwicklungen und Konstruktionen im Sondermaschinenbau sind durch Richtlinien der Europäischen Union streng normiert. Unsere Produkte unterliegen zahlreichen Normen, zum Beispiel der Maschinenrichtlinie, der Niederspannungsrichtlinie oder der Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit. Harmonisierte Normen nach DIN EN und VDE definieren Anforderungen an elektrische Ausrüstungen und Maschinensicherheit. Die sichere Handhabung flüchtiger organischer Substanzen im Sinne der VOC-Richtlinie (Volatile Organic Substances) spielt in der Lackierautomation eine wichtige Rolle. POMA Systems unternimmt große Anstrengungen im Zusammenhang mit Analysen und der Konstruktion betriebssicherer Maschinen.

Die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine erfordert ein Interfacedesign, das gleichermaßen zwischen Ergonomie und Sicherheit vermittelt: Transparenz der Maschinenfunktionen, sinnvolle Datenreduktion (je nach Anwenderkreis), Expertenmodus mit vollständiger Darstellung der Parameter und Maschinenzustände, Anschaulichkeit der Prozesssteuerung, Umweltverträglichkeit, Schutz vor Verletzungen, Bedienungskomfort und ermüdungsfreies Arbeiten. Eine sinnvoll gestaltete Mensch-Maschine-Schnittstelle fördert die Produktqualität. Im Mittelpunkt steht der Schutz von Mensch und Umwelt.